Als 40-jähriger britischer Berufstätiger, der in Tokio lebt, habe ich in den letzten zwölf Jahren ein Leben hier aufgebaut, wobei mein aktueller Aufenthalt zwei Jahre dauert. Ich spreche fließend Japanisch und verfüge seit zehn Jahren über die N1-Zertifizierung. Trotz meines fremdländischen Aussehens habe ich mich gut an die lokale Kultur angepasst. Mein Karrierepfad nahm eine unerwartete Wendung, als ich nach dem Arbeiten in Calgary während der Pandemie nach Japan zurückkehrte. Obwohl ich Erfahrung im IT-Bereich habe, akzeptierte ich eine Büroposition, um Visumsponsorship zu sichern, was meine Verdienstmöglichkeiten auf jährlich 4 Millionen Yen begrenzt hat. Diese Entscheidung beeinflusst nun meine Arbeitschancen, da Arbeitgeber mein kürzliches Arbeitserlebnis außerhalb des IT-Bereichs als Problem betrachten.
Finanziell komme ich zurecht, fühle mich aber bei der Planung meiner Zukunft eingeschränkt. Obwohl ich daran gedacht habe, in Japan Immobilien zu kaufen, machen mich wirtschaftliche Unsicherheiten und die schwierige Umgebung skeptisch gegenüber einer langfristigen Ansiedlung. Die Alternative, in das Vereinigte Königreich zurückzukehren, birgt ihre eigenen Komplexitäten – obwohl die Wohnkosten in meiner Heimatstadt erschwinglich wären, habe ich dort in den letzten 25 Jahren nicht gelebt und würde einen erheblichen Anpassungsprozess durchlaufen müssen. Die Altersvorsorge stellt eine weitere Überlegung dar, da meine aktuellen Beiträge zu beiden Systemen, dem japanischen und dem britischen, kaum Raum für zusätzliche Spar- oder Investitionsmöglichkeiten wie NISA lassen. Da die Lebenshaltungskosten steigen, während mein Gehalt gleich bleibt, bewerte ich, ob das Rückkehren ins Vereinigte Königreich möglicherweise bessere finanzielle Flexibilität für die Rente bieten könnte, auch wenn ich die Gefahr erkennen muss, diese Option zu idealisieren.
Deine Situation spricht mir aus der Seele – auch ich habe nach Jahren im Ausland die Rückkehr nach Deutschland mit ganz anderen Augen gesehen. Dass Arbeitgeber deine Zeit außerhalb der IT jetzt als Problem sehen, obwohl du N1 hast und hier verwurzelt bist, zeigt leider, wie kurzsichtig manche Firmen bei der Personalsuche sind. Ich überlege selbst, mit Ende 30 noch einmal die Branche zu wechseln, und dein Bericht bestärkt mich, dabei sehr strategisch vorzugehen. Wie gehst du konkret mit dieser “Lücke” im Lebenslauf in Vorstellungsgesprächen um?
Danke, dass du meine Situation aus deiner eigenen Rückkehrer-Perspektive so gut nachvollziehen kannst – es stimmt, man braucht eine kluge Strategie bei einem Branchenwechsel. In Vorstellungsgesprächen betone ich, dass meine Zeit außerhalb der IT wertvolle Soft Skills und tiefe Kenntnisse des japanischen Arbeitsumfelds gebracht hat, und ich stelle gezielt Zertifizierungen oder eigene IT-Projekte in den Vordergrund, um aktuelle Fachkenntnisse zu belegen. Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass eine gut erklärte Lücke oft weniger wiegt als deine gesamte Erfahrung – ich würde mich freuen, von deinen eigenen Überlegungen zum Branchenwechsel zu hören!
Your decision should depend on your employability in the UK and the types of jobs you can secure there. Keep in mind that the UK job market is also quite competitive.
Unless you’re a permanent resident, certain you’ll become one soon, or have other strong connections in Japan, I’d recommend leaving. The country doesn’t seem to value foreigners much.
You don’t have to limit yourself to just your current job or a high-paying tech position. Many standard office jobs offer salaries of 6 million yen or more. With that income, you could afford a home and save for a comfortable retirement. Earning 4 million in Tokyo is quite low.
What types of normal office jobs are available at six months without requiring qualifications?
I would also like to know, as the only positions I can find don’t even reach 3 million per year. I also speak Japanese fluently.
Since the UK doesn’t have a totalization agreement with Japan, your time in Japan won’t count toward qualifying for a UK pension. Assuming you didn’t take a lump sum, you have 12 years in Japan, which should provide at least a few thousand yen per month from the Japanese tier 1 pension. Given your professional work history, you’ll likely also receive a tier 2 pension, which is often larger than the public tier 1.
You may also qualify for a small Canadian pension, as you can use your years worked in Japan to meet eligibility requirements, though not the monetary value.
Regarding housing, Japan is significantly more affordable than the UK, with lower crime rates and generally greater safety. Unless you’re earning a very high salary—which seems unlikely—staying in Japan and focusing on your career may be the better option, as the difference in salaries is generally outweighed by the higher cost of living in the UK.
Regarding UK pensions, since you’re making voluntary contributions, you’ll receive a UK pension no matter where you live, provided you’ve paid in enough years. However, if you live outside the UK, it likely won’t increase with inflation.
The UK pension is also frozen for those residing in Japan, though this may not be an immediate concern.
If you can find a workplace where you enjoy the type of work and the people you work with, the rest will often fall into place. Sometimes that means moving around a bit.
When I was 40, I left a senior management role at a high-pressure Japanese company in the U.S. and joined a small six-person research firm. I nearly doubled my salary, earned multiple patents, published work, secured grants, and gained a great deal of professional freedom. That move set me up for a comfortable retirement and eventually allowed me to start my own company.
It sounds like you’re unsatisfied with your current job and salary. Settling will only hold you back. Now is the time to challenge yourself—waiting until you’re 50 will make it much harder to find a good position.