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ASUS ROG Matrix RTX 5090 Prototyp im Test

  • Updated January 6, 2026
  • Louis Brault
  • 43 comments

Bei einem kürzlichen ASUS-Kollaborationsereignis hatte ich die Gelegenheit, das teuerste je geplante Konsum-GPU näher zu betrachten. Hier ist, was es bedeutet, eine Grafikkarte im Wert von 9.000 AUD in der Hand zu halten.

Während die Menge bei dem kürzlichen ASUS x Hatsune Miku-Kollaborationsereignis damit beschäftigt war, Fotos mit den animebasierten PC-Bauvorlagen zu machen, hatte ich die einzigartige Gelegenheit, ein Stück Hardware zu handhaben, das still und leise die Show stahl: ein Prototyp des ASUS ROG Matrix GeForce RTX 5090.

Die „Matrix“-Reihe steht immer für den absoluten technischen Höhepunkt von ASUS – eine „Geld spielt keine Rolle“-Präsentation von Geschwindigkeit und Kühlung. Doch dieses neue Blackwell-Flaggschiff ist einer anderen Liga angehörend.

Obwohl das aufgestellte Gerät ein Vorserienmodell war, zeigten die Spezifikationen und die Bauqualität einen beunruhigenden Blick in die Zukunft des Ultra-Enthusiasten-Gamings.

Die physische Erscheinung: Ein „schlanker“ Backstein

Das Erste, was man beim Halten des Matrix 5090 bemerkt, ist die Dichte. Im Gegensatz zu den luftgefüllten Gehäusen der Standard-TUF- oder Strix-Karten fühlt sich das Matrix wie ein solider Metallblock an.

  • Design: Es verfügt über ein auffälliges, gewundenes Äußeres, das die Tradition der Matrix-Karten ehrt (insbesondere jener aus der EN9800GT-Ära), und weicht vom „cyberpunk-artigen scharfen Winkeln“ der letzten Jahre ab.

  • Kühlung: Es handelt sich um eine All-in-One (AIO)-Flüssigkeitskühlung mit Hybridtechnik, jedoch ist die Integration des Pumpenblocks nahtlos. Es verwendet eine Vier-Lüfter-Push-Pull-Konfiguration am Kühler, um die enorme Wärmeentwicklung zu bewältigen.

Die Leistungsspezifikationen: 650W ist erst der Anfang

Der Spezifikationsblatt neben dem Prototyp bestätigte, was viele befürchteten: eine 650W TDP.

  • Doppelter Stromanschluss: Das Gerät ist so konzipiert, dass es bis zu 800W ziehen kann, wenn es vollständig für Overclocking freigegeben wird.

  • Kühlungsanforderungen: Dies ist kein Karten, den man in einen Mid-Tower einbaut. Es erfordert einen Gehäuse mit ausreichender Luftzirkulation und eine Netzteil (PSU) mit mindestens 1200W – idealerweise 1600W, um kurzzeitige Spitzen zu bewältigen.

Die Innovation: Entfernbare BTF-Verbindung

Der faszinierendste technische Aspekt ist die Entfernbare BTF (Back-To-Future)-Verbindung.

ASUS hat seinen „kabellosen“ BTF-Ökosystem vorangetrieben, bei dem die Stromversorgung durch eine spezielle Hochleistungs-Slots auf der Hauptplatine erfolgt, anstatt durch sichtbare Kabel. Jedoch löst der Matrix 5090 das Kompatibilitätsproblem:

  • Das Prinzip: Der hochleistungsstarke Goldfinger (GC-HPWR) ist tatsächlich ein Adapter.

  • Standardmodus: Sie können den Adapter entfernen und standardmäßige 12V-2x6-Kabel verwenden, wenn Sie eine normale Hauptplatine haben.

  • BTF-Modus: Schließen Sie den Adapter an, und stecken Sie ihn direkt in eine kompatible ASUS BTF-Hauptplatine, um ein komplett kabelloses Aussehen zu erreichen.

Dieser hybride Ansatz stellt sicher, dass eine so teure Karte nicht an ein einzelnes Hauptplatinen-Ökosystem gebunden ist.

Der Preis: Nur für die 1 %

Der bei dem Ereignis besprochene Preis betrug beeindruckende $9.000 AUD (ungefähr $6,000 USD).

Dies platziert den Matrix RTX 5090 fest außerhalb der Reichweite von 99.9 % der Spieler. Es ist ein Highlight-Produkt – ein Sammlerstück, das Weltrekorde bei 3DMark brechen soll, nicht nur zum Spielen.

Fazit

Das Handling des ROG Matrix RTX 5090 fühlte sich an wie das Halten eines Konzeptwagens. Es ist unpraktisch, extrem leistungsstark, und wahnsinnig teuer. Aber als Statement dessen, was technisch 2025 möglich ist, ist es unbestreitbar „cool“.

Würden Sie jemals 9.000 Dollar für ein einzelnes Bauteil ausgeben? Lassen Sie es mich unten in den Kommentaren wissen.

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43 Comments

      1. I recall that when the 5090 Matrix was first announced, several articles mentioned it would be exclusive to giveaways as a limited anniversary edition. However, that may have changed since then.

        Update: I just revisited the article links I had shared with a friend, and that specific article is no longer available. It seems the plan has been revised. I’m a bit frustrated now—had I known, I might have held off on buying the Astral and tried for the Matrix instead.

  1. That is the final design. It’s the 30th Anniversary Edition, which is limited to 1,000 units and releases at the end of October, if I recall correctly.

    The cooler is shaped that way as a throwback to the original EN9800GT Matrix.

    Its TDP is 800W when using both the BTF/GC-HPWR connector and the 12V-2×6 connector, a feature exclusive to the Matrix cards.

    1. It’s interesting that they made an enthusiast card from what was essentially a midrange 9800GT chip. I’ve never really understood the appeal of heavily upgraded non-flagship cards.

      1. The flagship model will likely end up in crypto mining rigs or with scalpers. That makes a mid-range card more accessible and, in my opinion, more desirable as a limited edition.

    2. Thanks! I also noticed that the ROG display at the elbow bend was just a metal sheet. I’m not sure about the details, but I didn’t get a chance to take another photo of it.

  2. For the insane price and bleeding-edge performance this card promises, it’s disappointing that Asus limited it to only 600W, or 800W with the proprietary BTF connector. Why not allow for 1000W? More importantly, why rely on a proprietary BTF connector instead of a standard dual 12-pin design? If this is truly meant to be an all-out, max-performance 5090, why design it in a way that restricts its potential unless you use Asus’ specific motherboard?

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